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Die Forschung hinter der Austellung

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)
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Biodiversitätsverlust und Klimawandel gehören zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Sie beeinflussen sich gegenseitig – um sie zu verstehen, muss die Forschung beide Felder einbeziehen. Genau dies tut das LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F), das 2008 als Joint Venture der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität in Frankfurt am Main gegründet wurde. In einem interdisziplinären Team erforschen hier über 130 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Biodiversität und Klima. Das Spektrum der eingesetzten Methodik reicht dabei von satellitengestützter Fernerkundung bis zu molekularbiologischen Analysen einzelner Organismen.

Am BiK-F werden regionale wie globale, vergangene wie gegenwärtige, geologische, evolutive sowie ökologische Ereignisse und Prozesse dokumentiert und analysiert. Die untersuchten Lebensräume umfassen terrestrische, limnische und marine Systeme. Auf der Grundlage der Ergebnisse und Modellierungen erarbeitet das Zentrum Zukunftsprojektionen und Entscheidungsgrundlagen und trägt damit auch zur Umsetzung internationaler Abkommen bei.

LOEWE - Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)
Senckenberganlage 25,
60325 Frankfurt am Main
www.bik-f.de

Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
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Das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung,
forscht in der Arktis, Antarktis und den gemäßigten Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und trägt dazu bei, die komplexen Zusammenhänge im System "Erde" zu entschlüsseln. Das Ziel, die treibenden Kräfte und Veränderungen im Klimageschehen zu verstehen, ist dabei zunehmend in den Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeit gerückt. Charakteristisch für die Forschungsarbeit des Instituts sind seine starke internationale Vernetzung und die breite wissenschaftliche Basis, auf der sie erfolgt. Bio-, Geo- und Klimawissenschaftler arbeiten eng zusammen. Sie decken von der Atmosphären- bis zur Tiefseeforschung nahezu alle Disziplinen polarer und meereskundlicher Grundlagenforschung ab. Weil die Polar- und Meeresforschung immer auch eine logistische Herausforderung ist, verfügt das Institut über eine exzellente Infrastruktur, darunter die Neumayer-Station III und den bekannten Forschungseisbrecher "Polarstern".

Alfred-Wegener-Institut
Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
Am Handelshafen 12
27570 Bremerhaven
www.awi.de

Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
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Das GFZ erforscht als nationales Forschungszentrum für Geowissenschaften weltweit das „System Erde“ mit den geologischen, physikalischen, chemischen und biologischen Prozessen, die im Erdinneren und an der Oberfläche ablaufen.

Das Ziel der fachübergreifenden Forschung am GFZ ist es, diese Vorgänge in allen Größenordnungen zu verstehen, also unabhängig davon, ob sie sich auf der Skala von Atomen und Molekülen oder der von Galaxien abspielen, egal ob sie rasend schnell in Nanosekunden oder unendlich langsam in Milliarden von Jahren geschehen. Dabei untersucht das GFZ nicht nur die Vorgänge im Inneren des Planeten selbst, sondern auch die vielfältigen Wechselwirkungen, die es zwischen der festen Erde, der belebten Welt, der Hydrosphäre und der Lufthülle gibt sowie die Einwirkung des Mensch in seinem Lebensraum an der Erdoberfläche auf unseren Planeten: also das "System Erde" unter dem Einfluss des Menschen.

Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
Telegrafenberg
14473 Potsdam
www.gfz-potsdam.de

MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen
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Dem Meer auf den Grund gehen! Unter diesem Motto entschlüsselt das Bremer Exzellenzcluster MARUM mit modernen Methoden die Rolle der Ozeane im System Erde, insbesondere in Hinblick auf den globalen Wandel. Es erfasst die Wechselwirkungen zwischen geologischen und biologischen Prozessen im Meer und liefert Beiträge für eine nachhaltige Nutzung der Ozeane. Die Bereitstellung von Forschungsinfrastruktur spielt eine wichtige Rolle: So betreibt das MARUM eines von drei weltweit existierenden Bohrkernlagern des Integrierten Ozeanbohr-Programms IODP und gemeinsam mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung das Dateninformationssystem PANGAEA. MARUM verfügt über einen modernen Gerätepark zur Erforschung des tiefen Ozeans. Hierzu zählen das Tiefseebohrgerät MARUM-MeBo sowie ferngesteuerte und autonom operierende Unterwasserfahrzeuge. MARUM umfasst das DFG-Forschungszentrum und den Exzellenzcluster „Der Ozean im System Erde“ und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs in der internationalen Graduiertenschule GLOMAR („Global Change in the Marine Realm“).

MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen
Leobener Straße
28359 Bremen
www.marum.de

GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
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Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel gehört zu den international führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der Ozean- und Tiefseeforschung. Mit den Schwerpunkten Klimawandel, Ökosystemforschung, Rohstofferkundung und der Erforschung mariner Naturgefahren ist das GEOMAR weltweit tätig. Die umfangreiche seegehende Infrastruktur des GEOMAR umfasst neben vier Forschungsschiffen auch drei Tieftauchroboter (6.000 m), ein programmierbares autonomes Tiefseefahrzeug sowie das einzige bemannte deutsche Forschungstauchboot.
Weitere seegehende Spezialgeräte werden für die marine Geophysik, die physikalische Ozeanographie, die marine Ökosystemforschung sowie die marine Rohstoffforschung betrieben. Umfangreiche analytische Einrichtungen, ein Rechenzentrum, die größte deutsche meereswissenschaftliche Bibliothek, ein Technik- und Logistikzentrum sowie ein öffentliches Aquarium mit Seehundgehege ergänzen die Ausstattungen des GEOMAR, in dem etwa 800 Mitarbeiter beschäftigt sind.

GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Wischhofstraße 1–3
24148 Kiel
www.geomar.de

European Organisation for the Exploitation of Meteorological Satellites (EUMETSAT)
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EUMETSAT, mit Sitz in Darmstadt, liefert seinen 26 Mitglieds- und fünf Kooperationsstaaten essentielle Daten zur Wetter- und Klimaüberwachung. Satelliten der „Meteosat“ Reihe, 36.000 km über dem Äquator, spielen eine wesentliche Rolle für die Überwachung und der Warnungen vor Extremwettersituationen. Datenreihen mit klima- und umweltrelevanten Beobachtungen der Meteosat- Satelliten existieren seit 1981 und konstituieren die längste Beobachtungsreihe dieser Art in der Welt. Die Metop Satelliten, im niedrigeren polaren Orbit, ergänzen die Beobachtungen der Meteosats indem sie detailliertere Beobachtungen der Atmosphäre inklusive Temperatur, Feuchtigkeitsprofile, Wolkenbedeckung und atmospärischer Zusammensetzung liefern. Auch diese Beobachtungen sind notwendig für die globale Klimaüberwachung und werden über Dekaden hinweg gesammelt. Der Jason-2 Ozean-Altimetrie Satellit liefert kontinuierliche Beobachtungen des Meerespiegels, dessen Anstieg weltweit als eine der Konsequenzen der globalen Erwärmung anerkannt ist. Zusammen mit seinen internationalen Partnern arbeitet EUMETSAT bereits an den nächsten Generationen dieser Satelliten um die essentiellen Beobachtungen auch weiterhin zur Verfügung stellen zu können.

EUMETSAT
Eumetsat Allee 1
64295 Darmstadt
www.eumetsat.int

Die KfW Stiftung
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Die gemeinnützige, unabhängige KfW Stiftung wurde im Oktober 2012 gegründet. Im Mittelpunkt ihrer Aktivitäten steht die Auseinandersetzung mit der Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen wie dem Schutz von Klima und Umwelt, dem demografischen Wandel sowie der Globalisierung. Hier möchte die KfW Stiftung sensibilisieren, Verantwortung übernehmen und Vielfalt gestalten. Der Stiftungszweck umfasst die Themenfelder Umwelt und Klima, Soziales Engagement, Verantwortliches Unternehmertum sowie Kunst und Kultur. Zudem unterhält die Stiftung ein historisches Archiv in Berlin, das auch die Gründungsgeschichte der Stifterin KfW dokumentiert. Zum Vorstand der Stiftung wurde Dr. Ulrich Schröder und Dr. Edeltraud Leibrock berufen. Der Sitz der KfW Stiftung ist Frankfurt am Main.

KfW Stiftung
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
www.kfw-stiftung.de

Deutscher Wetterdienst Nationaler Wetterdienst der Bundesrepublik Deutschland
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Der 1952 gegründete Deutsche Wetterdienst (DWD) ist als nationaler meteorologischer Dienst der Bundesrepublik Deutschland mit seinen Wetter- und Klimainformationen im Rahmen der Daseinsvorsorge tätig. Zu seinen Kernaufgaben gehören die meteorologische Sicherung der Luft- und Seeschifffahrt und das Warnen vor gefährlichen meteorologischen Ereignissen. Wichtig sind aber auch Dienstleistungen für den Bund und die Länder sowie die Erfüllung internationaler Verpflichtungen der Bundesrepublik. Als Referenz für Meteorologie in Deutschland ist er für die gesamte Öffentlichkeit erster Ansprechpartner in allen Fragen zu Wetter und Klima. Der DWD gehört als Bundesbehörde zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Die Zahl der Beschäftigten lag Anfang 2013 bei etwa 2500. Die Zentrale des DWD mit rund 900 Beschäftigten steht in Offenbach am Main. Zugleich unterhält der DWD sechs große Niederlassungen in Hamburg, Potsdam, Leipzig, Essen, Stuttgart und München sowie zahlreiche regionale Beratungsstellen. Herzstück der meteorologischen Messungen in Deutschland sind die rund 2.000 haupt- und nebenamtlichen Messstellen des DWD sowie Wetterradargeräte, Wetterballons, Daten von Forschungs- und Handelsschiffen, Driftbojen, Flugzeugen und Wettersatelliten.

Das Deutsche Meteorologische Rechenzentrum des DWD berechnet jährlich rund 90.000 Vorhersagen bis zu sieben Tage im Voraus und für jeden Ort der Welt. Dazu kommen rund 30.000 Wetter- und Unwetterwarnungen, rund 500.000 Vorhersagen und Beratungen für die Luftfahrt sowie etwa 14 000 Beratungen und Gutachten für öffentliche und private Nutzer. Der DWD erstellt rund 15 000 Produkte zur Klimaüberwachung und unterstützt Forschung und Lehre jährlich mit etwa 300 Millionen Klimadaten.

Deutscher Wetterdienst (DWD)
Postfach 10 04 65
63004 Offenbach
www.dwd.de

Eintrittspreise

  • Erwachsene / adults: 6 €
  • Ermäßigt / children: 3 €
  • Familienkarte / Family Ticket: 15 €
  • Führungsgebühr: 3 € (zzgl. Eintritt)
  • Audioguide: 2 €

Öffnungszeiten

  • Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr
  • 1. Freitag im Monat 10 - 20 Uhr
  • Letzter Dienstag im Monat - Senioren Freier Eintritt
  • Montag geschlossen!

  • Tuesday - Sunday 10 am - 6 pm
  • 1st Friday in the month 10 am - 8 pm
  • Last Tuesday of every month - Seniors are free of charge
  • Monday closed

  • Führungsanmeldung unbedingt erfor­derlich unter: 0351-79 58 414 408 (Mi/Do 9 – 12 und 13 – 16 Uhr) oder e-Mail: ausstellung_dresden@senckenberg.de
  • Bitte mindestens 5 Tage vor Terminwunsch.
  • Mindestteilnehmerzahl 10 Personen!

Kontakt und Anfahrt

Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden

Japanisches Palais
Palaisplatz 11
01097 Dresden

Tel: +49 351-79 58 414 408
(Mi/Do 9 – 12 und 13 – 16 Uhr)

ausstellung_dresden@senckenberg.de
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